Verbandsjugendprüfung des JGV Verden am 02.04.2016

v.l.n.r.:
Ramona Wehe mit Adysa Vallis Baptismi gen. Lotti, Wolfgang Mohr (Richter), Malte von Gierke mit Biene vom Drawehn, Dr. Eckhard Brunken (1. Vors. JGV), Monika Lüers (Richterin), Peter Münch (Suchenleiter)

Der 02.04. war in meinem Kalender rot markiert, denn das war der Termin für die Verbandsjugendprüfung des JGV Verden. Dort wollte ich meine Cesky Fousek Hündin Adysa Vallis Baptismi gen. Lotti führen. Ein Mitjäger von mir wollte seine PP Hündin ebenfalls in unserem Verein führen. Da für diese Prüfung nur diese beiden Nennungen vorlagen, stellten wir die Überlegung an, diese Prüfung im Revier Hagen-Grinden durchzuführen. Dies ist ein reines Feldrevier mit vielen Knicks und Hecken. Da unsere beiden Jagdpächter positiv für die Hundearbeit eingestellt sind, erhielten wir die Erlaubnis, unser Revier für die Prüfung zu nutzen. So hatte ich zum ersten Mal bei einer Prüfung Heimvorteil. Ob dieser Vorteil mir nützlich ist? Das wird sich dann am Ende des Prüfungstages herausstellen.
Das Kalenderblatt zeigte den 02. 04. an und wir trafen uns um 8:00 Uhr im Suchenlokal Bäcker´s Gasthaus in Wulmstorf. Das Organisationsteam hat ganze Arbeit geleistet, denn selbst das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein und unter annähernd gleichen Bedingungen erhielten die Hunde mehrere Gelegenheiten, ihre Anlagen zu zeigen. Für die Hunde sicherlich nicht einfach, denn das Revier war von Hasen „dicht besiedelt“. Die gesamte Korona war über den sehr guten Hasenbesatz erstaunt.
Wie bei jeder Prüfung konnten die Richter unterschiedliche Leistungen sehen und dementsprechend die Hunde bewerten. Wir hatten unsere Hunde gut auf die Prüfung vorbereitet und wir kannten die Stärken und Schwächen unserer Hündinnen. Diese Leistungen konnten sie auch am Prüfungstag abrufen. Ich erkannte meine Hündin nicht wieder und hatte den Eindruck, dass sie bei dem Anblick der vielen Hasen in den „Hasenwahn“ verfiel. Beide Hündinnen zeigten beeindruckende Vorstehbilder mit langem Durchstehen bis das Wild durch den Führer herausgetreten wurde. Ohne Zweifel die Stärken von beiden Hündinnen, was dann auch mit „sehr gut 11 Punkte“ bewertet wurde.
Die Richter haben souverän und fair gerichtet und haben die Stärken und Schwächen der Hunde erkannt und entsprechend bewertet. Ein Danke an das Richterteam!
Am Ende der Prüfung mussten wir Hundeführer schmunzeln, weil beide Hündinnen die gleiche Bewertung erhielten. Suchensieger wurde meine Cesky Fousek Hündin, aber nur weil sie ein “Sichtlaut“ eingetragen bekam und 4 Wochen jünger ist.
Im Anschluss an die Prüfung konnte man sich am leckeren Essen stärken. Es wurde in gemütlicher Runde über Jagd und natürlich über Jagdhunde gesprochen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei den Richtern, Hundeführern und Züchtern bedanken, die ihre Freizeit für unsere gemeinsame Sache der Jagdhundeführung zur Verfügung stellen. Ein besonderer Dank muss aber an die Revierinhaber gehen für die Bereitschaft, ihre Reviere den Hundeleuten für die Prüfungen zu überlassen.
Ein schöner Prüfungstag ist zu Ende gegangen und wir freuen uns auf die Herbstzuchtprüfungen.

Waidmannsheil

Ramona Wehe mit Adysa Vallis Baptismi gen. Lotti