Auf dem Loh hat der Weitzmühlener Frank Peter Seemann gemeinsam mit Jäger Mike Norden zahlreiche neue Nisthilfen aufgehängt. Über den Verdener Hegefonds, der Umweltinitiative der Jägerschaft des Landkreises Verden, wurden neben einem Schleiereulen- und zwei Fledermauskästen, mehrere Nisthöhlen unterschiedlicher Größen beschafft. Die Behausungen aus Holzbeton wurden von Familie Seemann an Bäumen auf den eigenen Flächen angebracht. Der Schleiereulenkasten findet seinen Platz in einer Scheune.

Die Nistkästen haben einen Wert von über 1.200 Euro. Unterstützt wurde das Projekt von der Otto und Therese Stumpf Stiftung „Mensch und Schöpfung“. Einen Eigenanteil von 290 Euro übernahm die Familie Seemann selbst.

In Sichtweite des neuen Solarparks bieten die Nisthilfen einer Vielzahl von Vogelarten, aber auch anderen gefährdeten Höhlenbewohnern wie Bilchen Brut- und Rückzugsmöglichkeiten. Auch Hornissen, Hummeln oder Wespen nehmen die künstlichen Höhlen gerne an. In unserer aufgeräumten Kulturlandschaft fehlt es an geeigneten Wohnstätten, wie hohle oder tote Bäume. Das macht solcherlei Initiativen so immens wichtig.
Wer sich jetzt fragt, welche seltsamen Tiere auf den Namen „Bilch hören“ … Die bekanntesten Vertreter dieser Nagetiergattung sind die Haselmaus und der Siebenschläfer.

