VAZ 9.10.26: „Elf Rebhühner in Armsen ausgewildert“

Neuer Agroforst soll „guten Lebensraum“ bieten

Ab in die Freiheit: Die Rebhühner, so die Hoffnung, sollen sich wieder ansiedeln. ©fröhlich

Armsen – Armsener Jäger setzen sich aktiv für den Erhalt des Rebhuhns ein. In diesem Jahr haben sie elf junge Rebhühner in einem neu geschaffenen Lebensraum ausgesetzt.

Jäger und Reviernachbar Mike Norden brütete die Tiere in einer Voliere in Naturbrut aus und zog sie anschließend mit viel Engagement auf. Freigelassen wurden sie nun im Agroforst von Landwirt Marc Dittmer. Die Fläche wurde in diesem Jahr angelegt und bietet mit ihren unterschiedlichen Strukturen und der neu entstehenden Vegetation vielversprechende Voraussetzungen für die Rebhühner.

Noch mehr Rebhühner

Die Jäger wilderten die Tiere im westlichen Armsener Revierteil Müller aus. Gemeinsam hoffen alle Beteiligten, damit einen Beitrag zum Schutz und zur langfristigen Wiederansiedlung dieser einst häufigen, heute aber vielerorts selten gewordenen Feldvogelart zu leisten.

„Wir freuen uns sehr über dieses Projekt und sind zuversichtlich, dass die Rebhühner imneu angelegten Agroforst einen guten Lebensraum finden und sich dort dauerhaft entwickeln können. Für das nächste Jahr soll die Aufzucht noch intensiviert werden, um auch weiteren Jägern die Möglichkeit zur Aufstockung des Rebhuhnbesatzes in ihren Revieren geben“, so die Armsener Jäger.

Die Aktion der Jägerschaft verdeutlicht noch einmal, dass Jagd, Landwirtschaft und praktischer Naturschutz Hand in Hand gehen können – direkt vor Ort und mit viel Engagement für die heimische Tierwelt.