Suhl – Rund 400 Delegierte und Gäste kamen am vergangenen Wochenende in Thüringens Waffenstadt Suhl zusammen, um über jagdpolitische und ethische Fragen zu diskutieren. Das Motto: „Kompetenz im Revier – Ethik im Handeln“.
Unter den 40 Delegierten aus Niedersachsen befand sich auch unser Kreisjägermeister Hilmer Kruse, der ein letztes Mal die Interessen der Niedersächsischen Jäger auf einem Bundesjägertag vertreten durfte; seine Amtszeit endet nach der Kommunalwahl im Herbst dieses Jahres.
Hilmer Kruse kann dann auf eine außergewöhnlich erfolgreiche Zeit als jagdlicher Funktionsträger zurückblicken. Schon als junger Jäger übernahm er im Jahr 1992 die Aufgaben des Obmanns für das Jagdhornblasen in der Jägerschaft Verden. Drei Jahre später wurde er zum Kreisjägermeister unseres Landkreises berufen. Von 2004 bis 2007 übernahm er parallel dazu auch den Vorsitz der Jägerschaft des Landkreises Verden e.V.

„Hilmer Kruse hat einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, dass sich die Jägerschaft des Landkreises Verden e.V. von einem zerstrittenen Verein zu einer vorzeige Jägerschaft in ganz Deutschland entwickelt hat“, sagte DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke in seiner Laudatio, als er Hilmer Kruse unter dem Applaus der Delegierten die DJV-Ehrennadel, einer äußerst seltenen Ehrung im Deutschen Jagdverband, überreichte und Hilmer damit für seine herausragenden Verdienste für das Jagdwesen auszeichnete.


Text und Bilder: Jürgen Luttmann